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Mornin .:. Kunst und Anarchismus

Mornin, Edward, Kunst und Anarchismus: "innere Zusammenhänge" in den Schriften John Henry Mackays. Bern: Edition Anares, 1983. 112 Seiten mit Literaturverzeichnis. Kartoniert.
* In Erweiterung der Biographien von Riley und Solneman soll John Henry Mackay (1864-1933) hier als Künstler ins Bild gerückt werden. Mornin konzentriert sich auf Aspekte der literarischen Technik (insbesondere Struktur und Charakterisierung), auf die Bildersprache und auf das Thema des Konflikts.

Mornin Edward | Anarchismus | Germanistik | John Henry Mackay





Mackay zeigt sich sowohl als Propagandist wie als Künstler in seinen Schriften. Er betrachtete es als seine Lebensarbeit, die Ideen Max Stirners und des anarchistischen Individualismus zu verbreiten. Selten versuchte Mackay, seine Aufgabe durch diskursive Werke (Essays oder Flugschriften) zu erfüllen, und fast nie durch Zeitungsartikel, wofür er sich ganz ungeeignet hielt. Statt dessen zog er es vor, das Publikum in Gedichten, Romanen und Erzählungen sowie in halbfiktiven Werken wie "Die Anarchisten" und "Der Freiheitsucher" anzusprechen. Sogar in seinen nicht propagandistischen, belletristischen Schriften ist aber das soziale und politische Moment gewöhnlich deutlich. Das macht Mackay einmalig als Schriftsteller, denn kein anderer Autor hat individuell-anarchistische Ansichten in dieser Weise behandelt, obwohl ähnliches bei Erich Mühsam, Thoedor Plivier und B. Traven - in englischer Sprache auch Ayn Rand - zu finden ist. Inhalt: Der Denker als Dichter Der Dichter als Denker Bildersprache Innere und äussere Konflikte Bibliographie Übernahme aus dem Verlag der Mackay-Gesellschaft in die Edition Anares; ursprüngliche ISBN 3-921388-61-9


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